Moderne Makrobiotik

Archive for the ‘Gemüse’ Category

Immer wieder grossartig: rote Bete mit Ume-Remoulade!

 

Rote Bete mit Ume-Remoulade

Zutaten

1 kleine Rote Bete pro Person

400 g Seidentofu

Ausgehöhltes aus der Roten Bete

1-2 El Ume-Paste

1 EL Genmai-Su (Reisessig)

einige Spritzer Yuzu Essig

Zubereitung

Rote Bete kochen, erkalten lassen und schälen. Den Boden glatt abschneiden, sodass die Rote Bete darauf „stehen“kann. Das obere Drittel als Deckel abschneiden. Inneres der Roten Bete aushöhlen und in den Mixer geben. Seidentofu in den Mixer geben. Ume-Paste, Genmai-Su und Yuzu ebenfalls dazu geben. Alles mixen. Ume-Remoulade in das Innere der Roten Bete füllen und Deckel obenauf setzen.

 

 

Grünkohl mit Klettenwurzeln gekocht ergibt einen ganz einzigartigen Geschmack und durchwärmt die Esser.

Die Zutaten sind das Rezept:

Gewürzt wurde mit Meersalz, Nama Shoyu (Sojasauce) und Mirin (Süßreiswein). Dazu gab es Calasparra-Reis mit Süßreis im Eisentopf gekocht, verfeinert mit gerösteter Sesamsaat und Shisopulver. Als Protein Gemüsetofu: Selleriewürfel in Olivenöl braten, Möhrenstifte dazu geben, nach dem Anbraten salzen und die Tofuwürfel hinzufügen, mit Gomasio und klein gerissenen Nori-Blättern würzen, Tahin mit Wasser verrühren und an die Tofuwürfel geben, alles aufkochen und nach dem Aufkochen auf kleiner Flamme köcheln lassen. Zum Schluss mit Ume-Su und Mirin abschmecken. Köstlich!

Grünkohl mit Klettenwurzeln

Reis mit Sesam und Shiso

Tofu mit Sellerie, Möhren und Noriblättern

Klettenwurzeln sind ein herrliches Wintergemüse. Sie sind fast nur noch im Makrobiotikversand zu bekommen. In der makrobiotischen Küche werden sie sehr vielseitig verwendet. Ich habe in diesem Blog bereits ein Klettenwurzel-Kinpira-Rezept veröffentlicht, das auch Eingang in mein Buch und Ebook „Moderne Makrobiotik“ gefunden hat.

Diesmal hatte ich mehr Klettenwurzeln bestellt als ich verbrauchen konnte. So kam es, dass ich Gobo Zuke gekocht habe. Das heißt: ich habe die Klettenwurzeln gedämpft und anschließend in Genmai-Su oder Ume-Su eingelegt. Natürlich kann man auch alles andere Gemüse auf diese Weise einlegen. Hier ist das Rezept:

Gobo Zuke = eingelegte Klettenwurzeln

Zutaten:

  • Klettenwurzeln
  • Genmai-Su
  • Ume-Su
  • Meersalz
  • Gläser mit Schraubverschluss

Vorbereitung:

  • Klettenwurzeln unter fließendem Wasser mit der Gemüsebürste reinigen. In Stücke schneiden – so groß wie die Gläser hoch sind, in die Du die Klettenwurzeln einfüllen möchtest.

Zubereitung:

  • Klettenwurzeln im Dämpfeinsatz gar dämpfen, dabei leicht salzen.

klettenwurzeln

  • Gedämpfte Klettenwurzeln in Schraubgläser füllen.

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  • Genmai-Su (= Reisessig) mit Wasser in einem Topf aufsetzen. Auf 1 Tasse Essig 1 Tasse Wasser abmessen. Aufkochen lassen. Auf die Klettenwurzeln gießen. Die Klettenwurzeln müssen mit dem Essig-Wasser-Gemisch bedeckt sein. Schraubglas fest verschließen. Auf den Kopf stellen. So kann sich ein Vakuum bilden. Es macht sich durch lautes Knacken im Deckel bemerkbar. (Vielleicht kennt Ihr das vom Marmelade kochen.)

Variation:

  • Statt Genmai-Su Ume-Su nehmen.

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Ich habe drei Gläser Gobo Zuke mit Genmai-Su und ein Glas mit Ume-Su hergestellt.

Nun warte 2-4 Wochen ab und Du erhältst sehr leckere Pickels, die im Herbst und Winter jede Mahlzeit bereichern. Du kannst sie bereits zum Frühstück essen.

Frühlingsmenü Hauptspeise

Hier ist das Rezept für in Gerstenmalz gebackene Lotuswurzel, Lauch und Topinambur!

Zutaten:

1 Lotuswurzel

6 Stück Topinambur

1 Stange Lauch

3 El Back- und Brat-Olivenöl

3 El Shoyu

2 El Gerstenmalz

Zubereitung:

Lotuswurzel unter fließendem Wasser abbürsten und in dünne Scheiben schneiden. Topinambur schälen und in dünne Scheiben schneiden. Lauch in Ringe schneiden. Das geschnittene Gemüse in eine Schüssel geben und mit Olivenöl vermischen. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen und das Gemüse auf ein gefettetes Backblech geben. 10 Minuten backen. In der Zwischenzeit Shoyu mit Gerstenmalz im Suribachi verrühren. Über das Gemüse geben und es darin wenden. Weitere 10 Minuten backen. Geschmacksprobe machen. Wenn das Gemüse noch nicht weich genug ist, noch weiter backen.

Gebackenes Gemüse ist wärmend, daher eigentlich eine Winterspeise. Doch im Frühling gibt es immer noch kalte Abende. Dieses leichte und durch die Süße sehr entspannende Gericht habe ich mit 2 Monate eingelegten Mixed Pickels und Wakame-Gurken-Salat kombiniert. Dazu Reis mit Lotusnüssen, im Drucktopf gekocht, und etwas Räucher- und Gemüsetofu, in der Pfanne gebraten. Löwenzahnkondiment (bitter-süß) und Gomasio (bitter-salzig) haben die Hauptspeise meines Frühlingsmenüs in meinem makrobiotischen Wohnzimmerrestaurant am 25. April 2015 abgerundet.

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Wie einfach kann doch kochen sein! Für gedünstetes Gemüse brauchst Du nur ein Dämpfsieb und einen Kochtopf, etwas Wasser, das Gemüse Deiner Wahl und Salz.

Hier habe ich Daikon (weißer Rettich) zusammen mit Spitzkohlvierteln und gestifteten Zucchini gedämpft, mit etwas Fleur de Sel Meersalz übersprenkelt.

Flamme anzünden, das Wasser unter dem Dämpfsieb im Topf hochkochen lassen und dann die Flamme klein stellen. So lange zugedeckt köcheln lassen, bis alles gar ist. Der Spitzkohl wird ziemlich schnell gar, sodass die Daikonstücke und die Zucchinistifte knackig bleiben.

Dazu passt: Naturreis, Ofengemüse, Tofudreiecke, Möhren-Rettich-Sauerkraut-Salat, mit gerösteter Dulse-Alge und Gomasio (Rezepte in meinem Buch „Moderne Makrobiotik“ S. 50 und S. 57) oder 5-Aromen-Gewürz besprenkelt, siehe Foto. Nicht im Bild der Shoyu-Ingwer-Dip für die Tofudreiecke und – wenn man will – fürs Gemüse.

Für ein Alltagsgericht reicht so ein Dip als Sauce. Für ein Festtagssessen würde ich zwei oder drei verschiedene Saucen machen. Und hier verrate ich mal ein Geheimnis: ich bin überhaupt nicht für fertig gekaufte Lebensmittel, aber die vegane Reismayo von probios kann ich wirklich empfehlen (in einigen Bio-Supermärkten erhältlich). Sie hat mich schon so manches Mal in der Alltagsküche gerettet, wenn ich eine Sauce brauchte. Sie besteht zum großen Teil aus Sonnenblumenöl, Reismehl, Reismilch und Gewürzen, ist wirklich köstlich. Keine Dauerkost, aber hin und wieder ein Retter in der Not. Und ich kriege wirklich keine Provision!

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Im Vorfrühling sollten wir uns nicht verführen lassen, den Winter zu früh zu verabschieden. Es kann noch ganz schön kalt werden, im Schatten und am Abend. Nachtfröste sind angesagt. Auch wenn wir schon damit beginnen können, die Fette und Salze des Winters auszuscheiden, brauchen wir doch noch viel Wärme. Da ist es schön, dass es Ofengemüse gibt!

Zutaten:

Wurzel- und Knollengemüse wie Süßkartoffeln, Pastinake und Möhre.

Zubereitung:

Mit der Gemüsebürste reinigen und in Stifte schneiden.In einer Schüssel mit etwas Back- und Brat-Öl und Shoyu vermischen und in dieser Marinade eine Weile stehen lassen. Dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und bei 180 bis 200 Grad backen, bis es innen weich und außen knusprig ist.

Guten Appetit!

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marinieren

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Backblech

Ein köstliches Frühlingsgericht! So richtig dazu geschaffen, das Fett und Salz, das wir im Winter zu uns genommen haben, wieder auszuscheiden.

Zutaten:

1 Möhre

1 Stück weißer Rettich (Daikon)

1 Tasse milchsauer eingelegtes Sauerkraut

1 Tl Ume-Su

Zubereitung:

Möhre und Rettich mit der Gemüsebürste reinigen und reiben. Mit dem Sauerkraut vermischen. Mit einigen Spritzern Ume-Su abschmecken. Als Beilage.

Guten Appetit!

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Moderne Makrobiotik

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Unsere Einladungen ins Wohnzimmerrestaurant sind privat und werden von uns nur nach vorheriger Anmeldung per E-Mail ausgesprochen. Wir bieten kein Restaurant und auch keinen Mittagstisch an.

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