Moderne Makrobiotik

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Foto: Moderne Makrobiotik

Jeden Tag eine Misosuppe am besten morgens zum Frühstück – das muss nicht langweilig sein!

Und sie ist so einfach gemacht! Hier habe ich vor langer Zeit genau beschrieben, wie sie zubereitet wird:

Misosuppe

Hier noch mal zusammengefasst:

Misosuppe

  1. einweichen: Wakame-Alge und Shiitake-Pilz getrennt in einer Portionsschale Wasser einweichen.

  2. zubereiten: Harte Wakame-Rippen mit einem scharfen Messer entfernen und vom Shiitake-Pilz den harten Stengel abschneiden, Pilzkappe in Stücke schneiden. Zusammen mit dem Einweichwasser in einem Porzellantopf mit Deckel aufs Feuer setzen. Aufkochen.

  3. 2 Sorten Gemüse je nach Jahreszeit in kleine Stücke schneiden.

  4. Gemüse zugeben. Erneut zugedeckt aufkochen.

  5. Nach dem erneuten Aufkochen 10 Minuten zugedeckt bei kleiner Flamme köcheln lassen.

  6. 1 EL Miso für 2 Portionen in die Flüssigkeit einrühren (kleines Sieb zu Hilfe nehmen) und nicht mehr aufkochen, sondern nur ohne Deckel ziehen lassen.

  7. Mit Frühlingszwiebelröllchen heiß servieren.

 

Du kannst die Misosorten wechseln. Im Frühling nehme ich Gerstenmiso (Mugi Miso).

Du kannst die Gemüsesorten immer wieder variieren. Die Kombination, die ich nie leid werde, ist Daikon (weißer Rettich) mit Möhre.

Du kannst Nudeln, Reis, Bohnen oder Mochi hinzufügen, um die Suppe reichhaltiger zu machen.

Viel Freude und guten Appetit!

5-Aromen-Gewürz

Hier ist das Rezept für das 5-Aromen-Gewürz, das ich in meinem Wohnzimmerrestaurant am 14.2.2015 als Kondiment serviert habe:

Zutaten:

1/2 Tasse Kürbiskerne

1/2 Tasse Sesamsaat

1 El Genmai Miso (Reismiso)

1 El Shisoblätterpulver

1 El Noriflocken

1 Ingwerknolle

Zubereitung:

Kürbiskerne und Sesamsaat und Miso getrennt voneinander in einer trockenen Pfanne ohne Fett rösten. In einen Suribachi (japanischen Mörser) geben. Ingwer reiben, den Saft auspressen und ebenfalls in den Suribachi geben. Shisoblätterpulver und Noriflocken zugeben und alles miteinander im Suribachi zerreiben.

Tip:

Noriflocken können auch weg gelassen werden. Statt geröstete Kürbiskerne können geröstete Sonnenblumenkerne genommen werden. Mit dem Ingwersaft nicht geizen.

Bitte mit den Anteilen experimentieren, bis einem das 5-Aromen-Gewürz wirklich schmeckt und vielfältig ist. Es sollten alle 5 Aromen – süß, salzig, bitter, sauer, scharf – zu schmecken sein.

Viel Vergnügen!

In der makrobiotischen Küche gibt es verschiedene Möglichkeiten des Salzens. Einen Überblick findest Du in meinem Buch „Moderne Makrobiotik“:

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Foto: Moderne Makrobiotik

Wie koche ich eine dieser köstlichen makrobiotischen Misosuppen?

Das Prinzip ist einfach: Alge, Gemüse und Wasser (oder Dashi) werden gekocht, am Ende wird Miso zugegeben. Am Anfang braucht es etwas Aufmerksamkeit, eine gute Misosuppe zu kochen. Später ergeben sich je nach Jahreszeit, Stimmung und Absicht unzählige Variationsmöglichkeiten. Hier ist das Rezept:

 

Misosuppe

Zutaten: pro Person 1 Schale Wasser oder Dashi oder halb und halb; 1 kleines Stück Wakame-Alge; Gemüse z.B. Möhren, Rettich, Lauch; evtl. 1-2 Shiitake-Pilze, getrocknet oder frisch; evtl. Frühlingszwiebel; 1-2 El Miso; evtl. Nori-Blatt.

Vorbereitung:

einweichen

Wakame-Alge, getrocknete Shiitake-Pilze (jedes für sich). Wakame-Einweichwasser und Shiitake-Einweichwasser können in die Misosuppe gegeben oder für andere Zubereitungen aufgehoben werden.

schneiden

Wakame-Alge von Rippen befreien und klein schneiden, Shiitake-Pilz in Scheiben schneiden, harten Strunk entfernen. Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Gemüse mit der Gemüsebürste reinigen und in Streichhölzerstifte schneiden. Noriblatt in Streifen schneiden.

Zubereitung:

Wasser (oder Dashi) in einen Topf geben.  Wakame Alge (siehe oben) ins Wasser geben. Wasser und Alge aufkochen. Gemüse und Shiitake zugeben. Auf kleiner Flamme 10-20 Minuten köcheln lassen. 1-2 El Miso mit etwas heißer Gemüsebrühe aus dem Topf in einer Tasse oder kleinen Schale anrühren. In die Gemüsebrühe geben. Miso 1-2 Minuten ziehen lassen (nicht mehr aufkochen). Frühlingszwiebel in die Suppe geben. Flamme ausschalten. Noriblatt in feine Streifen schneiden und vor dem Einfüllen der Suppe in die Suppenschale legen. Servieren.

Guten Appetit!


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Moderne Makrobiotik

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